CSR ist nicht nur Thema für Unternehmer im Raum Bonn und Umgebung, auch gemeinnützige Organisationen, Stiftungen und Vereine beschäftigen sich immer professioneller mit dem Thema. Der Workshop „Gemeinnützige und Unternehmen – Wie gelingt eine gute Zusammenarbeit?“ richtete sich an die Vertreter gemeinnütziger Organisationen. Das Interesse zur Teilnahme am Workshop war derart groß, dass der Workshop schnell ausgebucht war und einigen Interessenten abgesagt werden musste. Daher plant das CSR-Kompetenzzentrum Rheinland im ersten Quartal 2018 eine weitere Veranstaltung für diese Zielgruppe.

Die Erwartungen der Teilnehmer waren vielseitig: die einen wollten Grundsätzliches zum Thema CSR erfahren, viele wünschten sich, Impulse für die Kontaktaufnahme zu erhalten und einige erhofften sich konkrete Ansätze zur Erarbeitung der eigenen Strategie.

Im ersten Teil des Workshops ging es darum, sich näher mit den Grundlagen von CSR auseinanderzusetzen. Die verschiedenen Handlungsfelder, in denen CSR stattfindet, wurden anhand vieler praktischer Beispiele vorgestellt. Anschließend diskutierten die Teilnehmer über die  verschiedenen Formen des CSR: von der klassischen Spende über Sponsoring, Cause Related Marketing, Corporate Volunteering bis hin zur Gestaltung von Kooperationen, bei denen Unternehmen und gemeinnützige Organisationen neue Werte schaffen können. Mit vielen praktischen Beispielen von unternehmerischem Engagement und gelungener Zusammenarbeit konnten die Teilnehmer des Workshops viele Anregungen für die eigene Zusammenarbeit mit Unternehmen gewinnen.

Durch praktische Übungen mit Bezug zur eigenen Organisation gelang es, theoretische Inhalte auf die eigene Situation zu übertragen. So waren alle Workshop-Teilnehmer von Beginn an gefordert, den „USP“ ihrer Organisation, ihr Alleinstellungsmerkmal, in knapper Zeit zu formulieren. Später wurden Projektideen entwickelt, mit denen der eigene Verein oder die eigene Stiftung sich an Unternehmer wenden kann. Die einzelnen Schritte zu Erarbeitung einer CSR-Strategie wurden skizziert und in Übungen vertieft.

Am Ende des vierstündigen Workshops konnten alle Teilnehmer eine individuelle „To-Do-Liste“ erarbeiten und sich auf die nächsten konkreten Schritte fokussieren, um eine gelungene Zusammenarbeit mit Unternehmen zu gestalten. Ergänzend zu den inhaltlichen Impulsen und Anregungen war die Vernetzung der Teilnehmer untereinander wieder ein sehr willkommener Nebeneffekt des Workshops. Die Gespräche miteinander während des kleinen Imbisses in der Pause waren sicherlich genauso wichtig wie die Gespräche während des Workshops selbst.