CSR-Frühstück am 28.08.2018, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Außenlabore Agrar, Geodäsie, Ernährung (AGE), Campus Klein-Altendorf

 

Jede Aktivität im Unternehmen – von der Produktion über das Marketing bis hin zum Personaleinsatz – trägt dazu bei, dass sich die Wertschöpfung des Betriebes positiv entwickeln kann. Aufgabe eines CSR-orientierten Managements ist es, die Zusammenhänge zu erkennen und den Produktions- und Dienstleistungsprozessprozess nachhaltig zu gestalten.

Das CSR-Frühstück am 28.8.2018 befasste sich auf dem Campus Klein-Altendorf, der Außenstelle der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, mit der Komplexität des Lieferkettenmanagements. Die Lieferketten geraten zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit, da in diesen ein hoher Anteil nicht nur an Umweltbelastungen entsteht. Aspekte wie Umwelt und Ressourcenschonung, Menschenrechte und Arbeitsbedingungen werden damit wichtige Handlungsfelder und Bestandteile des Wertschöpfungsprozesses eines Betriebes.

Die Impulse der Experten befassten sich mit der Forschung, Entwicklung und Anwendung nachwachsender Rohstoffe, auch im Vergleich zu konventionellen Verpackungssystemen. So gab Mirjam Gawellek vom CSR-Kompetenzzentrum eine Einführung in den Wertschöpfungskreislauf von Umverpackungen. Prof. Dr. Ralf Pude gab einen Einblick in die stoffliche Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen, die damit einen Beitrag zu höherwertigen Wertschöpfungsketten leisten. Wie das konkret in Unternehmen umgesetzt werden kann, zeigten Beispiele der Impulsgeber Frederike Beckers von TeeGschwendner und Thomas D’Agnone von Creapaper.

Den 30 Gästen wurde vermittelt, dass eine ganzheitlich organisierte Wertschöpfungskette, die sich an CSR – Werten orientiert, auch Wettbewerbsvorteile und damit höheren Gewinn mit sich bringen kann.