Die Stiftung miteinander – füreinander der Volksbank Köln Bonn eG stellt 10.000 Euro für ehrenamtliche Hilfe zur Verfügung. Das Ausgeh-Verbot und die Empfehlung an Risikogruppen, während der Corona-Pandemie zuhause zu bleiben, ist bekanntlich für Senioren ein großes Problem. Zahlreiche Vereine und Gruppen sprangen in den letzten Wochen ein, um einzukaufen, dringende Besorgungen zum Beispiel in Apotheken zu übernehmen oder einfach nur für die Menschen da zu sein.  Vom musikalischen Gruß bis zum Nähen von Schutzmasken reichen die Ideen und kreativen Lösungen der Ehrenamtler.

 

Hilfe zur Selbsthilfe

Als Genossenschaftsbank, für die die Hilfe zur Selbsthilfe und das solidarische Handeln zu den Grundüberzeugungen gehört, lag es nahe, unkompliziert und schnell finanzielle Hilfe zu leisten. Aus dem Sondertopf in Höhe von 10.000 Euro wurden schon in den Tagen rund um Ostern die ersten Spenden in Höhe von jeweils 500 Euro ausgezahlt. Zu den Empfängern zählen:

  • Perspektiven für das Leben eV, Königswinter
  • Café Mokka eV, Köln-Bickendorf
  • Bürgerverein Köln-Poll
  • Bürgerverein Köln-Bocklemünd

 

Weitere Anträge aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank liegen dem Stiftungsvorstand vor und werden sukzessive bewilligt. Ehrenamtliche Initiativen können, wenn sie Mitglied der Bank sind, über die Homepage der Volksbank (www.volksbank-koeln-bonn.de/wir-fuer-sie/engagement/miteinander-fuereinander) eine Unterstützung beantragen.

 

Crowdfunding-Plattform all zesamme erweitert

Als weitere Maßnahme hat die Volksbank ihr crowdfunding-Portal all zesamme dahingehend erweitert, dass auch nicht gemeinnützige Initiativen dort Projekte zur Finanzierung starten können.

Die Crowdfunding-Plattform der Volksbank Köln Bonn eG, die seit sechs Jahren erfolgreich läuft und fast 70 Projekte finanziert hat, wurde jetzt umgebaut und den veränderten Bedürfnissen in der heutigen Zeit angepasst. Ab sofort ist es jedem möglich, finanzielle Unterstützung für zum Beispiel das Stammlokal oder den Lieblingshändler zu starten. Mit der Erweiterung von all zesamme auf Initiativen aus der Region, die nicht gemeinnützig sind, geht die Volksbank einen Schritt weiter und bringt helfende Menschen zusammen, die sich „all zesamme“ für ihr Hilfsprojekt engagieren. Denn nach der Corona-Krise möchte jeder wieder seine Nachbarschaft so mit Geschäften, Restaurants und Kultureinrichtungen vorfinden, wie es vorher war.

 

Ziel: Stärkung der Gemeinschaft

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“, nach diesem Motto agiert die Volksbank Köln Bonn seit über 150 Jahren. In Krisenzeiten macht sich dies besonders dadurch bemerkbar, dass die Volksbank neben den klassischen Wegen wie Beratung der Kunden auch weitergehende Unterstützung anbietet. „Die Maßnahmen sind Ausdruck unserer genossenschaftlichen Werte“, so Volksbank-Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz. „Wir sind anders als andere Banken und leben unseren Leitspruch „einfach besonders“ zu sein,“ so Pütz weiter.

 

Die Mittel der Stiftung miteinander-füreinander sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.

Durch den Verzicht der Mitglieder auf 0,1% ihrer Dividende werden der Stiftung jährlich Mittel in Höhe von rund 133.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Im Jahr 2019 konnte die Stiftung 132.000 Euro ausschütten.