Statistisch gesehen erkrankt jeder dritte Mensch im Laufe eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Die Betroffenen und deren Angehörige benötigen ausreichende und adäquate Hilfe, angefangen von ambulanten medizinischen und therapeutischen Leistungen bis hin zur Unterstützung bei der Teilhabe am Arbeitsleben, Wohnen und auch in der psychiatrischen Pflege.   Hierauf hinzuwirken steht im Fokus der Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg. und ihrer  vier Tochtergesellschaften. Bereits seit 38 Jahren setzt sich der Unternehmensverbund für die Belange psychisch erkrankter Menschen in der Region ein.

Mit dem Bonner SC erhält die Stiftung jetzt einen starken Partner an die Seite, mit dem es möglich ist, in der lockeren und leichten Sport-Atmosphäre auf das Thema Inklusion aufmerksam machen. Im kommenden Jahr wird es einen Spieltag beim Bonner SC geben, welcher die Arbeiten der Stiftung in den Fokus der Öffentlichkeit rücken soll. Für die notwendige Aufklärungs- und Anti-Stigma-Arbeit der Stiftung zum Thema psychische Erkrankungen ist diese Unterstützung von großer Bedeutung.

„Der Gedanke „Brücken“ für eine Gesellschaft zu bauen, in der jeder Mensch eine Chance auf seinen Platz hat, treibt uns an“, sagt Wolfgang Pütz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg. „Wer je erlebt hat, wie sich Menschen durch Wertschätzung und Anerkennung wieder aufrichten, ihr Selbstwertgefühl steigern und sich entwickeln können, weiß, dass „Perspektiven ermöglichen“ die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung bedeutet.“

Psychisch erkrankte Menschen sind besonders durch die Vorurteile, die zum Teil auch durch die Medien erzeugt und verbreitet werden, betroffen. Diese Vorurteile stellen große Barrieren für die Betroffenen dar und hemmen sie im alltäglichen Leben, wie bei der Suche nach einer Wohnung, einer Arbeitsstelle oder auch in der Freizeitgestaltung. „Wir möchten gemeinsam mit der Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg helfen, diese Barrieren abzubauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.“, sagt Prof. Dr. Dirk Mazurkiewicz, Vorstandsvorsitzender des Bonner SC.