Seit 2015 setzt sich der Förderverein WISSENschaf(f)t SPASS unermüdlich für Bildung und Innovation im Rheinland ein. Statt Feierlichkeiten gab es zum 5-jährigen Jubiläum für gleich zwei Schulen aus der Region ein großzügiges Geschenk: Sowohl das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn als auch die Alexander-von-Humboldt-Realschule in Siegburg können sich über eine Finanzspritze von je 2.500 Euro für wissenschaftliche und technische Projekte freuen.

Die Förderung der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in der Region liegt dem Verein WISSENschaf(f)t SPASS seit seiner Gründung im August 2015 besonders am Herzen. „Daher fiel auf unserer Jahreshauptversammlung einstimmig der Beschluss, auch nach dem Ende der Corona-Pandemie auf einen Festakt zum Jubiläum zu verzichten und dafür insgesamt 5.000 Euro an Schulen aus der Region zu spenden“, erklärt Sabine Rentrop, Vorstandsmitglied von WISSENschaf(f)t SPASS.

Mit dem Nicolaus-Cusanus-Gymnasium und der Alexander-von-Humboldt-Realschule fiel die Wahl auf zwei Schulen, die die Themen MINT und Digitalisierung bereits engagiert nach vorne bringen, selbst aber nicht über die benötigten Mittel verfügen, geplante Projekte umzusetzen. Die Auswahl der wissenschaftlichen oder technischen Projekte, welche mit dem Betrag von 2.500 Euro gefördert werden sollen, überlässt der Verein der jeweiligen Schule.

„Wir danken Ihnen im Namen unserer Schülerinnen und Schüler von Herzen für die großzügige Unterstützung“, freut sich Nicole Auen, Schulleiterin des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums über die Projektförderung durch den Verein. „Die Spende werden wir für die Anschaffung von mehreren Drohnen einerseits und für Roboterbauteile andererseits verwenden. Die Materialien werden sowohl im Informatikunterricht der Klassen 5-7 als auch in der Lernwerkstatt ‚Bonneum‘, die in Kooperation mit der Ev. Kita Christuskirche, dem Familienzentrum ‚Kleine Helden‘, der Grundschule Beethovenschule und der Siebengebirgsschule betrieben wird, eingesetzt.“

Die Alexander-von-Humboldt-Realschule Siegburg plant ein Projekt mit sogenannten „Sense-Boxen“ – programmier- und vernetzbare elektronische Messeinheiten, die im Außen- und Innenbereich diverse Umweltparameter wie Temperatur, Luftfeuchte, CO2-Gehalt oder Lärm registrieren können. Die Schülerinnen und Schüler sollen damit die Mess- und Regeltechnik, die Auswertung von Umweltfaktoren sowie die elektronische und kommunikative Netzwerkarbeit kennenlernen.