Gesundheit ist wichtig: In erster Linie für jeden Einzelnen, da Gesundheit Lebensqualität bedeutet. Aber auch für Unternehmen, da gesunde Arbeitnehmende ihre Basis sind. Hohe Krankenständen führen zu enormen volkswirtschaftlichen Belastungen: So wird 2030 laut einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Beispiel die Depression in den Industrienationen die am häufigsten verbreitete Krankheit sein. Fehlzeiten und Produktionsausfälle werden die deutsche Volkswirtschaft voraussichtlich jährlich zwischen 15,5 und 21,9 Milliarden Euro kosten. Die Kosten weiterer Volkskrankheiten wie Demenz und Parkinson wurden hierbei noch nicht berücksichtigt.

Es ist also höchste Zeit, sich um die Erforschung dieser Krankheiten zu kümmern, und genau das ist die Aufgabe der Rheinland Studie. Die exklusiv in Bonn durchgeführte Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) ist eine der größten und innovativsten Gesundheitsstudien weltweit. Ihr Ziel ist es, herausfinden, welche Faktoren die Gesundheit von Erwachsenen über die Lebensspanne bis ins hohe Alter beeinflussen. An bis zu 30.000 Teilnehmern wird über mehrere Jahrzehnte hinweg das Zusammenspiel von Erbfaktoren, Lebenswandel und Umwelteinflüssen sowie deren Auswirkung auf die Gesundheit der Menschen untersucht. Kurz gesagt, was hält einen Menschen gesund und was macht ihn krank? Eine gesellschaftlich und volkswirtschaftlich relevante Frage, bei deren Klärung  Bonner Unternehmen aktiv mitwirken können.

Denn der Erfolg der Rheinland Studie hängt ganz entscheidend von einer hohen Teilnehmerzahl ab. Das DZNE lädt gezielt Personen, die in der Nähe der Untersuchungszentren in Beuel und Hardtberg wohnen, ein. Nur diese Eingeladenen können an der Studie teilnehmen. Und hier können Unternehmen aktiv werden, indem sie die Mitarbeitenden, die eingeladen wurden, für die mehrstündige Studienteilnahme freistellen und so die Teilnahme erleichtern.

Neben dem gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Nutzen profitieren auch die Teilnehmenden direkt: Ihnen werden eine Vielzahl an Untersuchungsergebnissen, insbesondere aus dem Herz-Kreislauf-Bereich, mitgeteilt. Im Falle von möglichen auffälligen Funden werden die Teilnehmenden an (Fach-)Ärzte weiterverwiesen. Die Erfahrung zeigt, dass die Teilnahme an Studien wie der Rheinland Studie nicht nur das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise fördert, sondern auch tatsächlich zu einer verbesserten Gesundheit führt.

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie auf www.rheinland-studie.de. Fragen von Arbeitgebern zum Thema „Freistellung“ beantwortet gerne Frau Dr. Theda Backen, Tel.: 0228/43302-931, E-Mail: theda.backen@dzne.de.