Timo Müller ist Mitbegründer der Tanzhaus Bonn GmbH und für die Bereiche Unternehmenssteuerung, Finanzen, Recht sowie Service und Qualitätsmanagement zuständig. Im tänzerischen Bereich unterrichtet Timo Müller Gesellschaftstanzkurse für Erwachsene. Sein Fachgebiet ist Discofox. Timo Müller wurde 1976 in Bergisch Gladbach geboren, er ist verheiratet und Familienvater. Nach seiner Berufsausbildung zum ADTV-Tanzlehrer im Tanzzentrum Agne-Krauss in Bergisch Gladbach von 1993-1995 war Timo Müller zunächst als angestellter Tanzlehrer in der Tanzschule am Stadtring in Bielefeld tätig. 1997 kehrte er in die Heimat zurück und absolvierte eine zweite Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Paffrather Raiffeisenbank eG. Nach Abschluss der Ausbildung war Timo Müller zunächst als Kundenberater und dann als Gruppenleiter des Kundenservicecenters bei der Raiffeisenbank tätig.

Im März 2000 legte Timo Müller den Startschuss zu seiner Selbständigkeit und übernahm die Tanzschule Tanz Center Rose im Bonn-Beueler Brückenforum. Den Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Tanzhaus Bonn bildet die Unternehmenssteuerung, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Weiterbildung der Mitarbeiter, Qualitätssicherung sowie das Finanz- und betriebswirtschaftliche Controlling. Timo Müller ist auch weiterhin als Tanzlehrer tätig und unterrichtet Erwachsene Gesellschaftstänzer der höheren Stufen. Im Tanzhaus Bonn er ist ebenfalls verantwortlich für die Berufsausbildung der Berufe „ADTV-Tanzlehrer“, „Kauffmann-/Kauffrau für Bürokommunikation“, „Veranstaltungskaufmann-/Kauffrau“ sowie „Kauffmann/Kauffrau für Büromanagement“.

Timo Müller ist auch ADTV-Fachtanzlehrer für Discofox, Mitglied des Wertungsgerichts bei nationalen und internationalen Discofoxturnieren und ein gefragter Experte, wenn es um Discofoxtechniken oder Figuren geht. Begleitend zu seiner Tätigkeit studierte Timo Müller Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule Nordhessen und absolviert derzeit ein weiteres Studium der Rechtswissenschaften (Jura) an der Universität zu Köln. Er hält regelmäßig Vorträge und Seminare auf Verbandsebene und engagiert sich für die Weiterbildung der Fachkräfte der Tanzschulbranche. Timo Müller hält Schulungen zu den Themen „Recht im Tanzschulalltag“, „Professioneller Telefonservice in Unternehmen der Freizeitbranche“, „Professionelle und bedarfsorientierte Kundenberatung in Tanzschulen“ und „strategisches Management“ sowie „Qualitätssicherung in Tanzschulen“.

Ehrenamtlich engagiert er sich als seit 2011 als Handelsrichter am Landgericht Bonn und als Vollversammlungsmitglied der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Im September 2015 ist Timo Müller von der Industrie- und Handelskammer für besonderes soziales Engagement als CSR – Botschafter (Corporate Social Responsibility) ausgezeichnet worden und setzt sich für die Verbreitung sozialen Engagements ein.

In seiner Freizeit ist er passionierter Privatluftfahrzeugführer (JAR-FCL) und mag guten Rotwein, deutsche Geschichte und spannende Filme.

 

Interview mit Timo Müller

Wie sind Sie mit dem Thema CSR in Berührung gekommen?

Wir beschäftigen uns im Tanzhaus Bonn bereits seit langem mit sozialen Projekten und der besseren Einbindung der Mitarbeitenden in die Unternehmenssteuerung. Dass wir damit bereits unbewusst CSR leisten, wurde uns bewusst, nachdem die IHK Bonn/Rhein-Sieg uns auf unsere Arbeit ansprach. Es entstand hierdurch eine enge Zusammenarbeit und eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik.

 

Wie haben Sie für Ihr Unternehmen festgelegt, welche Schwerpunkte Sie setzen bzw. welche Maßnahmen Sie umsetzen möchten?

In unserem Unternehmen wurde eine strategische Jahreszielplanung etabliert, in der das Thema CSR ein fester Bestandteil geworden ist. In dem jährlich zu erstellenden Jahreszielplanbuch werden dann CSR-Projekte und CSR-Ziele festgeschrieben, nachdem zuvor ein mehrtägiges Strategiemeeting stattgefunden hat, in das alle Mitarbeiter einbezogen werden. Jeder kann insoweit seine Ideen zum Thema CSR mit einbringen, die dann durch schriftliche Festlegung im Jahreszielplanprozess Verbindlichkeit erlangen.

 

Lohnt sich CSR für Ihr Unternehmen?

Ja! CSR ist wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie geworden. Es regt zum Nachdenken an, verändert im positiven Sinne Gedankenprozesse bei Geschäftsleitung und Mitarbeitern. Durch die Etablierung von CSR in den Bereichen Mitarbeiterführung, Soziale Projekte, Einkauf und ökonomische sowie ökologische Verantwortung, sind positive Effekte bereits spürbar. Kunden erkennen den Einkauf fair gehandelter Produkte, Mitarbeitern wird bewusst, dass die Geschäftsleitung sich über die vertraglichen Verpflichtungen hinaus der jeweiligen Person als Individuum verpflichtet fühlt und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird einfacher.

 

Warum engagieren Sie sich als CSR-Botschafter?

Soziale Verantwortung zu übernehmen bedeutet für mich, Belange und Bedürfnisse der Gesellschaft, der Mitarbeiter, des Marktes, der Region und bedürftiger Menschen nicht nur sporadisch, sondern vielmehr nachhaltig, authentisch und strategisch in die Unternehmenssteuerung zu etablieren.

 

Was benötigt unsere Region in Sachen CSR? 

Eine größere Durchdringung des CSR-Gedankens und das Bewusstsein der Unternehmer, CSR nicht als Belastung, sondern als Chance zu empfinden. Ich habe mir als CSR-Botschafter das Ziel gesetzt, möglichst viele Unternehmer davon zu überzeugen, dass die Übernahme sozialer, ethischer und ökologischer Verantwortung nicht nur der Gesellschaft und der Umwelt geschuldet ist, sondern auch nachhaltig zur Weiterentwicklung des eigenenUnternehmens beitragen kann.

 

 

 

Pressespiegel zum Engagement der Tanzhaus Bonn GmbH: