Fairness, Verantwortung, Integrität – das Spielfeld dieser Werte sind die Chefetagen der Wirtschaft. Was den Sportverein und die Familie zusammenhält, trägt längst auch zum Erfolg von Unternehmen bei. Klar definierte Werte, die glaubhaft gelebt und kommuniziert werden, sind Bestandteil von Corporate Social Responsibility (CSR). Das werteorientierte Handeln bindet Mitarbeiter und Kunden und zahlt sich aus. Denn klar ist: Unternehmen müssen Gewinn erzielen, um sich überhaupt für das Gemeinwesen engagieren zu können.

Doch wie genau lässt sich aus Unternehmenswerten eine gesellschaftliche Verantwortung entwickeln? Oder ist es umgekehrt? Welche CSR-Strategien verfolgen Unternehmen und Organisationen und welche Rolle spielt dabei die Unternehmenskultur? Wie kommt man zu „Mehr Wert“ in Unternehmen und Organisationen?

Diese Fragen, die das Fundament der Unternehmens- und Organisationskultur berühren, wurden in der 11. Freitagswerkstatt mit VertreterInnen aus Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen erörtert, die in den Räumen der SKM Aufbruch in Bonn stattfand. Gastgeber Thomas Dedorath, Dipl. Soziologe und Leiter der Fachdienste „Die Arche“, „Schatzinsel“ und „Malmanufaktur Bonn“, gab mit den weiteren Impulsgebern Andreas Mankel, Geschäftsführer der 7×7 Unternehmensgruppe, Jun.-Prof. Dr. Jacob Hörisch, Juniorprofessor Sustainable Innovation & Entrepreneurship, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und Michael Pieck, Pressesprecher IHK Bonn/Rhein-Sieg, Statements ab zu der Leitfrage „Wie kommt man zum „Mehr-Wert CSR?“. Eine engagierte Diskussion erfolgte anschließend im Plenum.

Die Teilnehmenden waren sich darüber einig, dass Unternehmenswerte ein wichtiger Orientierungsrahmen für Mitarbeitende und Chefetagen gleichermaßen sind; dennoch muss ein Unternehmen auch Gewinn erzielen können. Dass sich diese Bedingungen nicht ausschließen, sondern – im Gegenteil – sogar gegenseitig verstärken können, wurde durch Beispiele erfolgreicher CSR-Strategien untermauert.

 

Weitere Informationen

Dokumentation des Workshops (pdf)