Knauber stellt als Klimasponsor die Anreise aller Künstler zum klassischen Musik-Festival klimaneutral

Über 3.000 Musiker aus aller Welt reisen im März und im September nach Bonn, um anlässlich des Beethovenfestes Konzerte zu geben. Dafür legen sie zusammengerechnet über 3.320.000 Kilometer zurück – dank Knauber klimaneutral, denn die Unternehmensgruppe wird die durch die An- und Abreise verursachten über 560 Tonnen CO2 durch Investitionen in ein Klimaschutzprojekt ausgleichen. Gemeinsam stellten heute Beethovenfest-Intendantin Nike Wagner, der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Knauber-Gesellschafterin Ines Knauber-Daubenbüchel das Engagement in der Bonner Unternehmenszentrale von Knauber vor.

Das Beethovenfest ist für Bonn wie ein Magnet – jedes Jahr im Herbst sind zahlreiche internationale Künstler Gast auf den Bühnen Bonns – und locken mit ihren Konzerten zehntausende Besucher aus der Region, aus Deutschland und sogar aus der ganzen Welt In die Bundesstadt. Das macht das Beethovenfest zu einem bedeutenden Faktor für Bonn. Im Jubiläumsjahr Beethovens stellt das Beethovenfest nun zusätzlich zur traditionellen Spielzeit im Herbst eine weitere Spielzeit im März mit zehn sinfonischen Konzerten auf die Beine.

Natürlich ist die Organisation eines solch hochkarätig besetzten Festivals nicht ohne CO2- Emissionen machbar. Deshalb hat sich das Beethovenfest entschieden, mit der Knauber Unternehmensgruppe einen Klimasponsor an seine Seite zu nehmen, um die Klimawirkung durch Investitionen in den Klimaschutz auszugleichen.

Aus aller Welt nach Bonn und zurück

Dafür haben Knauber und das Beethovenfest zunächst genau berechnet, von wo und mit welchem Verkehrsmittel die Künstler anreisen, um den konkreten CO2-Ausstoß zu ermitteln. Diese Berechnung dient als Basis für die Kompensation der Emissionen.
Das Ergebnis ist beeindruckend: 3.320.000 Millionen Kilometer reisen die Musiker, um nach Bonn und wieder nach Hause zu kommen. Das entspricht einer Strecke von 83 Erdumrundungen. Dabei entstehen über 560 Tonnen klimaschädliches CO2.
In Kooperation mit dem Projektentwickler South Pole wird diese Menge durch Investitionen in Klimaschutzprojekte kompensiert. Konkret wird das „Kariba Forest Protection Project“ in Simbabwe unterstützt, durch das fast 785.000 Hektar Wald und zahlreiche gefährdete Arten am Kariba-See geschützt sowie eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation für die lokale Bevölkerung gefördert wird.

Knauber und das Beethovenfest

Die Knauber Unternehmensgruppe und das Beethovenfest sind seit über 20 Jahren enge Partner. Denn Knauber engagiert sich seit langem für das kulturelle Angebot der Stadt, in den letzten Jahren beispielsweise durch die Förderung des Jugendprogramms „Ludwig + Du“. Bereits in den Jahren 2012 und 2013 arbeiteten Knauber und das Beethovenfest auch im Klimaschutz unter dem Titel „Kunst und Klima im Einklang“ zusammen.

Die geschäftsführende Gesellschafterin Ines Knauber-Daubenbüchel sagt zum aktuellen Engagement:

„Unser eigenes Unternehmen stellen wir bereits seit 9 Jahren klimaneutral. So lag der Gedanke an die Kooperation mit dem Beethovenfest als Klimasponsor nahe. Jedoch sind auch für mich die Ergebnisse der Aktion sehr beeindruckend und ich hoffe, dass wir dadurch noch einmal mehr für die Entstehung von CO2 im Alltag sensibilisieren können.“

Nike Wagner, Intendantin des Beethovenfestes, zum gemeinsamen Engagement:

„Nicht nur das Beethovenfest Bonn, sondern alle Festivals wissen es: Es herrscht ein unauflöslicher Widerspruch zwischen der Verpflichtung auf ein klimaneutrales Festival und dem Wunsch nach internationalem Anspruch und internationalen Gästen. Das Beethovenfest Bonn ist der Carl Knauber Holding daher sehr dankbar, hier ein Zeichen zu setzen und Unterstützung zu leisten. Als Klimasponsor des Beethovenfestes übernimmt Knauber die Kosten für CO2-Zertifikate für über 3.000 und insgesamt etwa 3,3 Mio. Kilometer reisenden Musikerinnen und Musiker aus aller Welt.“

Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn:

„Für dieses Engagement möchte ich mich bei dem Unternehmen Knauber herzlich bedanken. Die Kompensation von CO2-Emmissionen ist neben der Reduktion ein Instrument des Klimaschutzes. Durch die Förderung des Projekts werden nicht nur viele Flugreisen kompensiert, sondern auch die Lebenssituation vor Ort verbessert. Die Stadt Bonn setzt sich seit Mitte der 1990er Jahre für den Klimaschutz ein. Anfang des Jahres haben wir einen Maßnahmenkatalog vorgestellt, um unseren Beitrag als Stadtverwaltung auszuweiten. Unser Ziel ist es bis 2035 klimaneutral zu werden.“