Im Rahmen eines aktuellen CSR-Pilotprojektes stellt die Knauber Unternehmensgruppe acht Auszubildende stundenweise von ihrer Arbeit frei. Die jungen Erwachsenen unterstützen in dieser Zeit die Bonner Tafel bei ihrer gemeinnützigen Arbeit für Bedürftige. Initiiert wurde das Projekt „Knauber spendet eine Arbeitswoche für den guten Zweck“ durch das Bonner Spendenparlament.

Einsammeln von Lebensmittelspenden, das Sortieren der Waren und die Essensausgabe an Bedürftige – die Knauber-Auszubildenden kommen in allen Arbeitsbereichen der Bonner Tafel zum Einsatz. Bei einem Pressegespräch in den Räumen der Bonner Tafel berichteten die Auszubildenden am Freitag (6.10.) über ihre ersten Eindrücke, die durchweg positiv waren. Alle empfanden die Erfahrung als besonders lehrreich.

Auch bei der Geschäftsführung stieß das Projekt von vorneherein auf positive Resonanz. So unterstrich Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel, geschäftsführende Gesellschafterin der Knauber Unternehmensgruppe, im Vorfeld der Veranstaltung nochmal die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements. „Die Bonner Tafel leistet einen wichtigen Beitrag für die Region. Allerdings ist der Verein auf ehrenamtliches Engagement, finanzielle Spenden und Sachspenden angewiesen. Für uns bietet das CSR-Projekt eine gute Möglichkeit, den Verein, und somit auch bedürftige Menschen aus der Region, zu unterstützen. Wir freuen uns, dass das Projekt zustande gekommen ist.

„Die Bonner Tafel beteiligt sich sehr gerne an diesem Projekt“, sagt Horst Tontarski vom Tafel-Vorstand. „Die freiwilligen Helferinnen und Helfer von Knauber sind uns nicht nur bei der Sammlung und Verteilung der Lebensmittelspenden eine willkommene Unterstützung. Viele lernen so erstmals ehrenamtliche Arbeit kennen und tragen ihre Erfahrungen ins Unternehmen. Auf diese Weise werden auch Kolleginnen und Kollegen motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren.“

Wolfram Schmuck, stellvertretender Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments, freut sich über den positiven Verlauf des Projektes, das in Zusammenarbeit mit dem CSR-Lotsen des Bonner Spendenparlaments, Ralf Karabasz, entwickelt wurde. Das Projekt folgt der Initiative des CSR-Kompetenzzentrums Rheinland, mit der Unternehmen neue Möglichkeiten des gesellschaftlichen Engagements aufgezeigt werden. „Wir sind Knauber und der Bonner Tafel sehr dankbar für Ihre Kooperationsbereitschaft und bieten weiteren Unternehmen unsere Unterstützung bei der Vernetzung mit gemeinnützigen Vereinen an“, betont Schmuck. „Das Bonner Spendenparlament arbeitet bereits seit vielen Jahren mit zahlreichen gemeinnützigen Organisationen aus der Region zusammen und hat dabei ein gutes Netzwerk aufgebaut, das letztlich auch der Ausgangspunkt für das CSR-Projekt war“.