Der Bonner Softwareentwickler startext ist erneut Förderer des Deutschlandstipendiums. Die Teilnahme an dem Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfolgt in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam. Mit dem Wintersemester 2020/21 hat die nunmehr dritte gemeinsame Förderperiode begonnen. Wieder erhalten drei dortige Studierende im Fachbereich Informationswissenschaften für ein Jahr die monatliche Zuwendung.

Diesmal haben sich an der FH Potsdam Frau Anna Lindenblatt (berufsbegleitender Masterstudiengang Archivwissenschaft), Herr Raam Alabdulkarim und Herr Paul-Markus Brandt (beide Bachelorstudiengang Informations- und Datenmanagement) für das Stipendium qualifiziert. Damit ist ihnen nicht nur die finanzielle Unterstützung von startext sicher, die Tandempartnerschaft beinhaltet auch den gegenseitigen Austausch. Bei dem Softwareentwickler für kulturgutbewahrende Institutionen übernimmt dies Geschäftsführer Alexander Herschung persönlich.

„Die Welt der Gedächtnisorganisationen ist von Wissenstransfer, intensiver Vernetzung und enger Zusammenarbeit aller Akteure geprägt. Dem Nachwuchs den Einstieg zu erleichtern, gehört für uns ganz klar dazu“, so Herschung. „Ich freue mich schon jetzt darauf, unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten in beruflichen Positionen wieder zu sehen, in denen sie aufgehen und wo sie die Möglichkeit erhalten, ihre herausragenden Fähigkeiten gestaltend einzusetzen.“

Das Stipendium ist ein weiterer Baustein der langjährigen Partnerschaft zwischen startext und der Fachhochschule Potsdam. Ihr gemeinsamer Nenner ist der breit aufgestellte und zukunftsorientierte Fachbereich Informationswissenschaften der brandenburgischen Bildungseinrichtung. Die kostenlose Bereitstellung der startext-Archivsoftware ACTApro ist ebenfalls ein Beispiel für die konstruktive Zusammenarbeit. Die Komplettlösung für Archive ist mittlerweile fester Bestandteil des Lehrplans in den Archivstudiengängen.

Seit 2011 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Deutschlandstipendium Studierende, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Sie erhalten für mindestens zwei Semester und höchstens bis zum Ende der Studienzeit 300 Euro monatlich – die eine Hälfte vom Bund und die andere von privaten Stiftern wie startext. Die Entscheidung, wem die Förderung zukommt, obliegt der jeweiligen Bildungseinrichtung. Dabei zählen bei der Auswahl nicht nur gute Leistungen. Auch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg zeichnen Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten aus.