Fünf Mitgliedsunternehmen des NETZWERKs Unternehmen integrieren Flüchtlinge haben am Dienstag (24.1.) in Berlin den CSR-Sonderpreis “Betriebliche Integration geflüchteter Menschen in kleinen und mittelständischen Unternehmen” der Bundesregierung gewonnen.

Zu den Siegern gehören die NETZWERK-Unternehmen Bayerische Blumenzentrale mit Sitz in München, Boeba Montagen- und Aluminium.Bau GmbH aus Berlin, ESTA Apparatebau GmbH&Co KG aus Senden, das Autohaus Schmauder & Rau GmbH aus Kirchheim/Teck und der Milchviehbetrieb Wolters GmbH aus der Uckermark.

Die Unternehmen bilden Geflüchtete aus, stellen sie ein oder oder bieten ihnen Praktika an. Bettina Schmauder, Geschäftsführerin von Schmauder & Rau: „Wir möchten unseren Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten, da dies aus unserer Sicht ein selbstverständlicher Beitrag zur einer funktionierenden Gesellschaft ist. Betriebe sind ein wunderbarer Ort, um gegenseitige Akzeptanz zu fördern: Hier kann Integration von Flüchtlingen wirklich gelingen.“

Die Projektleiterin des NETZWERKs Unternehmen integrieren Flüchtlinge, Christina Mersch, beglückwünschte die Gewinner: „Der Preis ist eine Anerkennung des großen Engagements unserer Mitglieder. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist die betriebliche Integration eine große Herausforderung. Ohne ihren Einsatz wäre diese gesellschaftlich wichtige Aufgabe nicht zu schultern.“

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge wurde im März 2016 auf Initiative des DIHK gegründet und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt. Es umfasst mittlerweile knapp 1200 Unternehmen und bietet ihnen kostenlos Informationen, Best Practice Beispiele und Erfahrungsaustausch zu praktischen Fragen der betrieblichen Integration.

Der CSR-Preis der Bundesregierung ist 2017 zum dritten Mal vergeben worden. Mit diesem Preis prämiert die Bundesregierung Betriebe, die vorbildlich faire Geschäftspraktiken und eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik umsetzen, natürliche Ressourcen sparsam nutzen, Klima und Umwelt schützen, sich vor Ort engagieren und Verantwortung auch in der Lieferkette übernehmen.

Weitere Informationen unter www.nuif.de