Soziale Teilhabe- und Klimaschutzprojekte gefragt – „Was kann ich selber tun?“ – Förderanträge von Vereinen bis 12. September 2019 an Bonner Spendenparlament e.V.

Das Bonner Spendenparlament schreibt 30.000 Euro zur Förderung von Projekten aus, die  zur fairen Teilhabe aller Mitmenschen an der Stadtgesellschaft und zur Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen. Im Zeichen des immer spürbareren Klimawandels sind zudem Vorhaben gefragt, die die Nachhaltigkeit verbesserter Lebensbedingungen auch für künftige Generationen zum Inhalt haben. Forderungen an Politik, Energiewirtschaft, Industrie, Gewerbe, Handel  oder Landwirtschaft würden nicht nur freitags nachdrücklich auch in Bonn gestellt. Aber auch jeder einzelne könne seinen Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung  im Alltag leisten. Unter dem Motto „All of us for Future“ sieht das Bonner Spendenparlament noch erheblichen Aufklärungs- und Handlungsbedarf, der durch entsprechende Bildungs- und Mitmachprojekte für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren verringert werden könnte. „Im Vordergrund sollte die Frage stehen: Was kann ich selber ganz konkret tun? Jeder Verzicht , beispielsweise auf unnötige CO­2-Emission, ist eine Investition in unsere eigene Zukunft und vor allem die Zukunft der jungen Generation“, sagt Sibylle Becker, 1. Vorsitzende des Bonner Spendenparlament e.V.

Gemeinnützige Vereine mit Sitz in Bonn und den unmittelbar angrenzenden Kommunen können sich ab sofort mit ihren geplanten Vorhaben um Fördermittel bewerben. Die Anträge müssen bis zum 12. September 2019 per Post und E-Mail beim Bonner Spendenparlament e.V. eingereicht werden. Über die Vergabe der Zuwendungen entscheiden die Parlamentsmitglieder auf ihrer 22. Parlamentssitzung am 19. Oktober 2019.

Unterstützt werden soziale Vorhaben, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen spürbar und nachhaltig verbessern. Bei möglichen Bildungs- und Mitmachprojekten zu Klimawandel und Ressourcenschonung wären beispielsweise Vorhaben zum Energiesparen (Strom, Heizung, Internet, Streaming, Handy), zur Mobilität, zu Verminderung von Verpackungsmüll oder Lebensmittelabfällen denkbar. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Mitglied im Bonner Spendenparlament werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Schirmherr ist der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Seit der Gründung 2008 wurden 200 soziale Projekte mit insgesamt rund 580.000 Euro gefördert.