Zum Handlungsfeld „Umwelt“ als Teil der unternehmerischen Verantwortung gehört mehr als nur Energieeinsparung und Ressourceneffizienz. Wettbewerbsvorteile lassen sich auch durch Naturschutz und die Wahrung biologischer Vielfalt erreichen. Repräsentative Studien zeigen, dass es eine breite Zustimmung in der Bevölkerung zu den Prinzipien einer nachhaltigen Naturnutzung gibt; auch die Bereitschaft dafür finanzielle Opfer zu bringen, wächst.

Dass die Bewahrung der Schöpfung auch Teil des Geschäftsmodells sein kann, zeigt der Golfclub Schloss Miel. Durch die naturnahe Gestaltung des Geländes werden Kunden aus der näheren und weiteren Umgebung angezogen. Gastgeber der 13. Freitagswerkstatt war Alexander Thelen, Geschäftsführer Golf-Club Schloss Miel GmbH. Er schilderte, wie das vormals landwirtschaftlich geprägte Areal zu einem Ort umgestaltet wurde, welcher der Entwicklung von Flora und Fauna Raum lässt.

Darüber hinaus wurde mit den Impulsgebern Jürgen Wissmann, Leiter einer Bildungseinrichtung des NABU, Andreas Bauer, Effizienz-Agentur NRW, Dr. Anke Valentin, Geschäftsführerin des Wissenschaftsladens (WILA) Bonn e.V. und Prof. Stefan Wimmers, Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, die Frage erörtert, wie Unternehmen im Einklang mit der Natur wirtschaften können.

Dabei wurde deutlich, dass es zahlreiche Richtlinien und Gesetze im Umwelt- und Naturschutz gibt, die aber längst nicht gleichermaßen für alle Unternehmen gelten. Dennoch lohnt es sich, in diesem Bereich zu investieren. Durch nachhaltige Investitionen können Kosten gesenkt und Gewinne erhöht werden. Und der Kunde wird dieses Engagement honorieren.

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