Gerade kleine und mittelständische Unternehmen haben ein hohes Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber ihrem Umfeld, in dem sie arbeiten und leben. Einige Unternehmer engagieren sich traditionell, weil man „das immer schon so gemacht hat“; für andere mündet das gesellschaftliche Engagement in einen strategisch geplanten CSR-Prozess, der sich an den Unternehmenszielen orientiert. Unabhängig von den Motiven, brauchen Unternehmen die Fachkenntnisse und die Erfahrungen von gemeinnützigen Organisationen, um ihre Projekte umzusetzen – umgekehrt brauchen auch die Gemeinnützigen Unternehmenspartner, um ihre Organisationsziele zu erreichen.

Doch wie kommen beide Welten zusammen? Wie erkennt man, ob ein potenzieller Partner geeignet ist für ein Projekt? Und braucht man eine CSR-Strategie, um eine Kooperation zum Erfolg zu führen? Diese Fragen wurden mit den Impulsgebern Dr. Sandra Schöneborn, Habitat for Humanity, Hans-Jürgen Dörrich, Don Bosco, Manuela Gilgen, Bäckerei Gilgen, Christof Gerharz, RSAG und Anne Berg, Beraterin Gemeinwohlökonomie im Jungen Theater Bonn diskutiert.

Deutlich wurde, dass jede Organisation, jedes Unternehmen unterschiedlich mit dem Thema CSR umgeht. Von eher traditionellen Projekten bis hin zu geplanten Strategien wurden vielfältige Möglichkeiten vorgestellt, CSR im Unternehmen oder in der Organisation umzusetzen.

Als Fazit wurde festgehalten, dass jeder seine Hausaufgaben machen muss; gemeinnützige Organisationen müssen professionalisiert und weitere Unternehmen sollten ins Boot geholt werden. Außerdem besteht der Wunsch nach Austausch und Networking aller Akteure.

 

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Dokumentation der Freitagswerkstatt vom 10.03.2017